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Ziegelofen der Mönche

Im Mittelalter errichten die Dominikanermönche von Vejle ein Kloster, wofür sie Mauerziegel benötigten. 1923 wurde der Ziegelofen der Mönche entdeckt und vom Nationalmuseum ausgegraben. Die Bürger von Vejle sammelten anschließend Geld zum Bau eines schützenden Gebäudes über der Ruine. Das Gebäude wurde 1983 restauriert.

In der Klostergade entstand um das Jahr 1310 ein Kloster der Dominikaner, oder „Schwarzbrüder“ (Sortebrødre), wie sie in Dänemark aufgrund ihrer schwarzen Kutten auch genannt wurden. Gründer des Klosters war vermutlich der höchste Beamte des Königs, Drost Laurids Joensen.

Den Historikern zufolge übernahmen die Mönche eine Kirche, die bereits dort stand. Das erste Klostergebäude bestand aus Holz, 1355 plante man jedoch, eine Klosterkirche aus Backsteinen zu bauen. Vielleicht wurde der Ziegelofen zu jener Zeit errichtet.

Im gleichen Jahr erhielt Laurids Joensens Sohn die päpstliche Erlaubnis, Ablassbriefe zu verkaufen, um Geld für eine Verbesserung der Klostergebäude zu beschaffen. Über viele Jahre entstanden neue Anbauten an das Kloster. Eine neue Kirche als Südflügel, ein Turm, ein Ostflügel und sicherlich auch ein Nord- und ein Westflügel. Das Kloster wurde 1529 stillgelegt und 1531 übertrug der König die Gebäude an die Stadt.

Wer einen Ablassbrief kaufte, erhielt Vergebung für seine Sünden und nach dem Tod einen Platz im Himmel in Aussicht gestellt. Die Einnahmen waren für die katholische Kirche von großer Bedeutung.

Der Ziegelofen der Mönche ist eine Abteilung des Fusionsmuseums VejleMuseerne. Alle aktuellen Ausstellungen und Veranstaltungen finden Sie unter www.vejlemuseerne.dk.